Sie haben es vielleicht beim Öffnen und Durchblättern schon bemerkt: Wir haben Velojournal ein neues Kleid verpasst. Ursprünglich als kleine Auffrischung angedacht, hat das neue Grafikteam Marlon Ilg und Dominik Bachmann dem Heft ein veritables Redesign spendiert, das sich sehen lassen kann.
Bei der Themenauswahl bleiben wir wie gewohnt verschieden- und einzigartig. So widmen wir uns zum Frühlingsanfang dem Thema Reisen, machen Lust auf Velostädte und fragen, was der ehemalige Radprofi Franco Marvulli heute beim Reiseanbieter Twerenbold macht. Unsere Umfrage unter Veranstaltern zeigt auf, dass Gruppen-Veloreisen nach wie vor beliebt sind, auch wenn Digitalisierung und Individualisierung beim Schweizer Reisevölklein heute oben auf der Liste stehen. Und weil jede Reise mit der richtigen Ausrüstung beginnt, testete Kollegin Aline Künzler mit dem TCS Velopumpen für unterwegs. Wie sie den verschiedenen Systemen auf den Zahn fühlte lesen Sie weiter hinten im Heft.
Vor lauter Velos «Made in China» und in Fernost wird gerne übersehen, dass Schweizer Handwerk in der Nische gedeiht. Ein Beispiel dafür ist das Porträt über den Pulverbeschichter Adrian Engler. Dabei gehen wir nah an einen heran, der seine Passion zum Beruf gemacht hat. Dazu passt auch die Premiere von «Beyond Normal Cycling» im Mai in Zürich: Erstmals stellen lokale Rahmenbauer ein Messe-Wochenende auf die Beine, das sich ganz um Stahl, Schweissperlen und handwerkliche Wertschöpfung dreht. Velojournal ist vorne mit dabei.
Und nicht zuletzt gehen wir auf Reportage nach Berlin, wo die Velo-Lobby gegen das autozentrierte Denken der neuen Regierung antritt. Ein Lehrstück dafür, dass die Förderung des vernünftigsten und ökologischstes Verkehrsmittels auch in Europa weiterhin nicht gratis zu haben ist.
Eine gute Fahrt in den Frühling wünscht
Pete Mijnssen,
Herausgeber







