«An Geld fehlt es nicht»

Vier Jahre nach der Abstimmung tritt nächstes Jahr das Veloweggesetz in Kraft. Im Gespräch erläutert Matthias Aebischer, was sich damit in den nächsten Jahren beim Velofahren ändert.

Pete Mijnssen, Chefredaktor (pete.mijnssen@velojournal.ch)
Schwerpunkt, 14.09.2022

Velojournal: Bund und Kantone haben nun 20 Jahre Zeit, auf den Strassen ein Velowegnetz zu planen und zu bauen. Was wird sich in dieser Zeitspanne schon vorher ändern?

Matthias Aebischer: Ich spüre aus dieser Frage etwas Ungeduld heraus. Und Sie haben recht. Auch wir von Pro Velo finden, dass es zu lange geht. Die Gemeinden haben nun fünf Jahre Zeit, ihre Velowegnetze zu planen. Danach bleibt ihnen weitere 15 Jahre Zeit, diese umzusetzen. Es ist klar, dass wir nicht warten werden, bis in 20 Jahren die hinterste und letzte Gemeinde ihr Velowegnetz gebaut hat. Wir werden auf allen politischen Ebenen, kantonal und kommunal Druck machen, damit die Umsetzung möglichst rasch vorwärtsgeht. Ein Teil der Gemeinden hat das Veloweggesetz aber bereits antizipiert und mit der Planung begonnen, das ist toll.

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