Pete Mijnssen,
Chefredaktor
(pete.mijnssen@velojournal.ch)
Blog,
02.09.2021
Nach einer Corona bedingten Pause fand Ende August wieder das Bergzeitfahren an der Buchenegg-Ostwand statt. Das Team Velorution litt mit.
Pete Mijnssen,
Chefredaktor
(pete.mijnssen@velojournal.ch)
Blog,
02.09.2021
Der Weg ist auch nach zwei Jahren noch immer kurz und knackig: Auf einer Distanz von 2.75 km und 237 hm müssen Steigungen bis zu 12 % überwunden werden. Und dies möglichst schnell. Was die Fittesten in unter 10 Minuten schaffen, erledigen die Gemütlichen in doppelt so viel Zeit.
Dieses Mal ist Reto Wälchli nach 09:23 Minuten bereits oben. Das Renn-As von Team Velorution, Emil Bischofberger, ist mit 09:38:15 Minuten nur wenig langsamer. Leider verpasst er mit dieser Zeit das Podest aber knapp und landet auf dem 4. Rang. Vor vier Jahren belegte er noch den ersten Platz.
Die schnellste Frau ist Regula Rohrbach mit 11:16 Minuten. Damit belegen bei den Frauen und den Männern die zwei gleichen Personen den obersten Podestplatz wie beim letzten Rennen. Beide sind etwas langsamer geworden (aber nur ein klein bisschen). Emil Bischofberger hat sich sogar noch um vier Sekunden verbessert.
Pech, dass ihm Maximilian Dormann und Philip Fleischmann in die Parade fuhren. Jedenfalls war er einer derjenigen, die am schönsten litten, wie der Schnappschuss auf der Zielgerade zeigt.
Gab alles: Emil Bischofberger auf der Zielgerade und erschöpf nach dem Ziel am Strassenrand. (Fotos: Pete Mijnssen, Annika Schluep)
Denn nur wer bereit war, dort noch richtig auf dem grossen Ritzel voll in die Pedale zu treten, hatte ein Chance, wie der Schreibende reuevoll konstatieren muss. Damit hätte er noch ein paar Sekunden gewinnen können und hätte sein Ziel – den Pass in weniger als 16 Minuten zu erklimmen – vielleicht erreicht. Immerhin fuhr er als Ü60er noch eine Zeit deutlich unter 20 Minuten. Er stellt aber auch fest, dass sich das Feld in dieser Altersgruppe dramatisch ausdünnt.
Vielleicht ist das Ausdünnen des Startfeldes bei den höheren Alterskategorien auch eine Folge der zunehmenden «Professionalisierung» an der Buchenegg. Das Rennen wird immer sportiver. Viele Teams suchen sich inzwischen ihre «Rennpferde» im Auswahlverfahren aus. Werden bald Transfergelder fliessen? Das Team Velorution hält am Prinzip Jekami (JedEr kann mitmachen) fest, liefert eine sehr solide Leistung und landet damit auf dem zweitletzten Platz.
Egal: Der Spass machts aus, der Austausch, das Bier oben und anschliessend offeriertes Bier und Wurst im Calvados.
Apropos Zeit: Das bisherige OK tritt langsam kürzer – und der langjährige Speaker Chlöis Frei ganz zurück. Gesucht sind nun neue Köpfe. Vielen Dank für die grosse, langjährige OK-Arbeit!

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