Erin Huck: Vom olympischen Rennen zum Familienabenteuer

Viermal US-Meisterin, Olympia-Teilnehmerin – für Erin Huck zählte auf dem Bike nur der Sieg. Bis ihr Sohn sagte: «Ich will keine Rennen fahren.» Ein Video über ein inspirierendes Familienabenteuer.

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
News, Video der Woche, 24.03.2026

Worum geht es eigentlich auf dem Bike? Für Erin Huck war die Antwort lange klar: darum, Rennen zu gewinnen. Die US-Amerikanerin gewann in ihrer Mountainbike-Karriere viermal die nationalen Meisterschaften und trat 2020 bei den Olympischen Spielen für ihr Land an. 

Als Huck Mutter wurde, war es für sie selbstverständlich, dass ihr Sohn sie an die Rennen begleitet – erst als Zuschauer am Streckenrand, später auf dem Laufvelo bei Kinderwettkämpfen. Doch dann erklärte der dreijährige Brennan eines Tages: «Ich will keine Rennen fahren.»

Dieser Satz brachte Erin Huck dazu, sich zu fragen, welche Bedeutung das Velofahren für ihren Sohn eigentlich haben soll. Sie dachte an ihre eigenen Anfänge auf dem Velo und später auf dem Mountainbike zurück, erinnerte sich an Veloferien und Ausflüge mit ihren Eltern. Dabei gelangte sie zur Erkenntnis: Worauf es beim Biken wirklich ankommen sollte, sind die gemeinsamen Erlebnisse auf zwei Rädern.

Und so begab sich Familie Huck auf ihr erstes grosses Mountainbike-Abenteuer in die Berge Colorados. Keine Rennen, keine Bestleistungen. Einfach nur als Familie Spass haben und die gemeinsame Zeit geniessen.

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