«Dank dem <Bundesbeschluss Velo> wird sich die Mobilität in der Schweiz verbessern. Ein Ja bringt allen Verkehrsteilnehmern einen Nutzen», sagt Nationalrat Matthias Aebischer, Co-Präsident des Ja-Komitees und Präsident von Pro Velo Schweiz. Mit diesen Worten wurde die offizielle Abstimmungskampagne am 23. August in Bern lanciert. Das breit abgestützte Komitee aus allen Parteien, einer ungewöhnlichen Allianz aus TCS, VCS, Pro Velo, Swiss Cycling, Sport und Tourismus kämpft an Seite von Bund, Gemeinden und Städten für mehr Sicherheit auf dem Weg zu Schule und Arbeit.
Der «Bundesbeschluss Velo» soll, dank der Gleichstellung von Velowegen und Fuss- und Wanderwegen in der Verfassung, das Miteinander von Auto, ÖV, Fussverkehr und Velo verbessern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöhen.
Gute Beispiele zeigen die Mobilität von morgen
Politikerinnen und Politiker aus sechs Parteien stellten anlässllich der eröffneten Abstimmungskampagne Beispiele guter Infrastruktur vor und erläuterten, wie sich der Bundesbeschluss Velo auf die Qualität der Velonetze auswirken wird.
Für die Trägerschaft, der über 60 Parteien und Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt angehören, wird die Verfassungsbestimmung nicht nur das Miteinander im Verkehr verstärken und Konflikte zwischen Velofahrenden, Fussgängern und Wanderern entschärfen, sondern der Bundesbeschluss Velo wird den Verkehr insgesamt sicherer machen. Auch der Sommertourismus und der Radsport profitieren von einer besseren Infrastruktur.
Die Voie Verte in Genf

Die grenzübergreifende Voie Verte verbindet den Bahnhof d’Annemasse (FR) mit dem Bahnhof Eaux-Vives. Dank klar abgegrenzten Wegen für Velos und Fussgänger gilt sie als Bilderbuch-Beispiel einer sauberen Verkehrstrennung.
Der Velostreifen in Volketswil

Wenn der Bus nur alle 30 Minuten fährt, dann kann und soll die Busspur auch für Velos befahrbar sein. Diese Lösung könnte konsequent bei allen Strecken angewendet werden, wo die Busfrequenz nicht sehr hoch ist.
Die Lindenhofbrücke beim Bahnhof Aarau

Die Lindenhofbrücke beim Bahnhof Aarau wurde auf den bestehenden Fundamenten der alten Brücke gebaut. Sie bietet den Velofahrenden eine direkte Verbindung zur Stadt: Die grosse Kreuzung beim Bahnhof muss nicht mehr befahren werden. Sobald auch die Anschlüsse erstellt sind, wird sie ihren Nutzen voll entfalten können.
Die Velo-Hauptroute Wankdorf-Bahnhof in Bern

Die Hauptroute ist Teil der Berner Velo-Offensive, die seit 2016 eine hohe Zunahme des Veloverkehrs bewirkt hat. Die Route bietet breite Radstreifen, im Gefälle zusammen mit dem Bus. Auch die Ampelsteuerung wurde für den Veloverkehr optimiert.
Bundesbeschluss Velo: Stimmen aus der Politik
Fotos: ZVG







