Im Wheelie aufs Dach der Welt

19 Stunden verbrachte Manuel Scheidegger im Fahrradsattel. Dann hatte er die Everest-Challenge geschafft. Der Berner fuhr 8848 Höhenmeter auf dem Hinterrad und sammelte dabei Spenden für ein Hilfsprojekt in Nepal.

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23.06.2020

Um Geld für ein Hilfsprojekt in Nepal zu sammeln, hat sich Manuel Scheidegger etwas Besonderes einfallen lassen. Am 20. Juni absolvierte der Berner ein sogenanntes «Everesting». Die Herausforderung besteht darin, auf dem Velo 8848 Höhenmeter – die Höhe des Mount Everest – zurückzulegen.

Die Regeln besagen, dass die Höhenmeter nur an einem einzigen Anstieg gesammelt werden dürfen. Diesen gilt es, ohne an einem Stück so lange hinauf und wieder herunter zu fahren, bis der höchste Berg der Welt bezwungen ist. Ein Zeitlimit gibt es nicht. Schlafen ist während des Everestings nicht erlaubt.

Im Wheelie auf den Gipfel ...

Mehr als 8000 Höhenmeter mit dem Velo abzuspulen, ist an sich schon eine Herausforderung. Doch für Scheidegger was das nicht genug. Darum meisterte er einen knapp einen Kilometer langen und 8 Prozent steilen Anstieg bei Steffisburg im Wheelie – also auf dem Hinterrad. Während der Everest-Challenge verbrachte Manuel Scheidegger 19 Stunden im Sattel. Insgesamt 190 Mal fuhr er auf dem Hinterrad auf den Hügel.

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... für den guten Zweck

Mit dem Wheelie-Everesting sammelt Scheidegger Spenden für sein Hilfsprojekt «Wheels4Nepal». Das Geld fliesst in den Aufbau einer Velowerkstatt in Pokhara (Nepal). Diese soll Strassenkindern die Möglichkeit geben, eine handwerkliche Tätigkeit zu erlernen.

 

Foto: ZVG

 

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