Die grünen «Drämmli» gehören zu Basel und prägen das Stadtbild. Während die Strassenbahn für ÖV-Nutzer ein Segen ist, ist sie für Velofahrerinnen manchmal eine Gefahr. So gibt es in Basel mehrere Strassen, an denen sich Parkplätze am Strassenrand und nahe den Tramgleisen befinden.
«Wo Autos mit wenig Abstand neben Tramgleisen parkieren dürfen, kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen für Velofahrende und leider auch zu Unfällen», schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) Basel-Stadt in einer Medienmitteilung.
Weg mit den Parkplätzen
Das BVD will diese «Gefahrenstellen» beseitigen. In einem ersten Schritt werden diejenigen Parkplätze aufgehoben, bei welchen der Abstand zu den Tramgleisen nur einen Meter oder weniger beträgt. Betroffen seien sieben Strassen und insgesamt 180 von total 27'000 Strassenparkplätzen auf Stadtgebiet.
Mit dieser Massnahme steige nicht nur die Sicherheit der Velofahrerinnen, heisst es beim BVD. Die Strassenbahnen würden immer wieder durch schlecht geparkte Autos an der Weiterfahrt gehindert. «Dies führt zu erheblichen Störungen im ÖV-Betrieb. Die geplanten Parkplatzaufhebungen kommen daher auch vielen ÖV-Kundinnen und -Kunden zu Gut», so das Bau- und Verkehrsdepartement.
In den kommenden Jahren will das BVD weitere Strassenabschnitte für Velofahrer sicherer machen. Dazu sollen weitere 350 Parkplätze an jenen Stellen aufgehoben werden, an denen der Abstand zwischen den parkierten Autos und den Tramgleisen mehr als einen Meter betrage, aber dennoch nicht den geltenden Normen entspreche.
Pro Velo beider Basel zeigt sich in einer Stellungnahme erfreut über den Entscheid. «Endlich verschwinden die gefährlichsten Autoparkplätze in Basel», teilt die Velolobby mit. Autoparkplätze mit ungenügendem Abstand zu Tramgeleisen seien veritable Velofallen. Man sei erleichtert, dass sich die Stadt dem Problem annehme.







