Virtual Reality als Unfallprävention

Vorausschauendes Fahren kann gefährliche Situationen entschärfen und Unfälle verhindern. Die Suva, die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich und das Verkehrshaus Luzern haben sich nun diesem Thema angenommen und am 09. April im Verkehrshaus die Ausstellung «Virtual-Reality-Velo» eröffnet.

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Julie Nielsen
11.04.2019

Das Verkehrshaus Luzern widmet dem Velo eine neue Ausstellung. Bei «Virtual-Reality-Velo» steht das Verhindern von Verkehrsunfällen im Vordergrund. Entstanden ist die neue Ausstellung auf Initiative der Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich und in Zusammenarbeit mit der Suva.

Auf einem der vier Velos sitzend und ausgestattet mit Virtual-Reality-Brillen erleben die Besucher und Besucherinnen typische Verkehrssituationen mit Fokus auf potentielle Gefahren. Durch das digitale Lernen sollen Verkehrssicherheit und vorausschauendes Fahren optimal und risikofrei geschult werden.

In der virtuellen Welt lernt man mit dem ganzen Körper und nicht nur aus dem Schulbuch. Wernher Brucks, Leiter Verkehrssicherheit der Stadt Zürich, stuft die Verwendung von 360-Grad-Filmen im Verkehrsunterricht als wegweisend ein und meint: «Früher oder später wird diese neue Technologie auch Einzug in die Schulzimmer halten. Sie ist geeignet, das richtige Verhalten im Strassenverkehr in einem sicheren Umfeld zu üben, bevor man den realen Gefahren ausgesetzt ist.»

Wichtig ist, sowohl als Velo- wie auch als Autofahrerin oder Fussgänger, die Verkehrssituation jederzeit zu überblicken, andere Verkehrsteilnehmer nie aus den Augen zu verlieren und sich in sie hineinzuversetzen. So können Unfälle verhindert werden. Genau hier setzen die im Verkehrshaus gezeigten 360-Grad-Filme  an.

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www.verkehrshaus.ch

 

Foto und Video: ZVG

 

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