Laurens van Rooijen,
Autor
(lvr@cyclinfo.ch)
News,
02.03.2022
Die Nachfrage nach Velos und E-Bikes bewegte sich die letzten zwei Jahre auf einem Allzeithoch. Daran dürfte sich in der Schweiz so rasch auch nichts ändern, sagt eine kürzlich veröffentlichte Studie.
Laurens van Rooijen,
Autor
(lvr@cyclinfo.ch)
News,
02.03.2022
Das Fachbüro Dynamot hat zusammen mit dem Zuger Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Fuhrer & Hotz AG ein Kundenmonitoring des Schweizer Velomarkts erarbeitet. Ein zentraler Befund der umfassenden Studie ist, dass rund 600'000 Schweizerinnen und Schweizer im laufenden Jahr ein neues Velo oder E-Bike kaufen wollen.
Zum Vergleich: Für das Jahr 2020 wies die Herstellervereinigung Velosuisse in den Marktzahlen ein stark erhöhtes Einfuhrvolumen von etwas über 500'000 Velos und E-Bikes aus. Die Zahlen für 2021 leider noch aus, dürften aber nochmals ein Wachstum ausweisen – mit Warenengpässen als hemmendem Faktor.
Die Nachfrage wird auch in diesem Jahr auf hohem Niveau verharren. Mehr als jede zweite für die repräsentative Studie befragte Person erwägt dabei den Kauf eines E-Bikes. Bisher liegt der Marktanteil der Elektrovelos am gesamten Velomarkt bei einem Drittel. Auch dieser Wert dürfte damit weiter ansteigen.
Die Produktion bei den Velo- und E-Bike-Herstellern läuft auf vollen Touren: Bei Riese & Müller wurde im Februar ein neuer Produktionsrekord erzielt. (Foto: ZVG)
Für diese nochmals anziehende Nachfrage nach E-Bikes zeichnen laut der Studie vor allem zwei Faktoren verantwortlich: Personen, die bislang nur sporadisch ein Velo benutzten, steigen neu auf E-Bikes um. Zudem stossen Elektrovelos laut der Studie bei Menschen aus den französisch sprachen Landesteilen der Schweiz auf immer grössere Beliebtheit.
«Wo das Velo gekauft wird, ist Velofahrenden wichtiger als von welchem Hersteller es stammt.»
Urs Rosenbaum, Fachbüro Dynamot
Ein weiterer Befund dürfte für Fachhändler eine Bestätigung sein: Drei Viertel der Kundinnen und Kunden informieren sich vor dem Kauf eines Velos zwar online, kaufen dann aber meist doch lieber beim traditionellen Fachhandel ein.
Einen Aufsteller für alle Fachhändler, die sich intensiv um ihre Kundschaft kümmern, hat die Studie auch zu bieten: Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind eher einem Fachhandel treu als auf eine bestimmte Marke fixiert. 40 % Prozent der kaufbereiten Velofahrenden in der Befragung hatten sich zwar schon auf einen Velotyp festgelegt, aber nicht auf eine bestimmte Marke.
«Diese Erkenntnis passt ins Bild, dass Velofahrende eine engere Beziehung zum Veloverkäufer pflegen als zu einer bestimmten Marke», so Urs Rosenbaum von Dynamot, Co-Autor des Kundenmonitorings. «Wo das Velo gekauft wird, ist Velofahrenden wichtiger als von welchem Hersteller es stammt.»

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