Velobörse fällt Coronavirus zum Opfer

Pro Velo Bern kann die erste Velobörse der Saison nicht durchführen. Weil wegen dem Coronavirus in der Schweiz die «besondere Lage» ausgerufen wurde, haben die kantonalen Behörden eine Durchführung untersagt.

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03.03.2020

Ende Februar hat der Bundesrat wegen dem Ausbruch des Coronavirus die «besondere Lage» ausgerufen. Als eine der ersten Massnahmen wurde per sofort und bis mindestens 15. März die Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern verboten.

Dieses Verbot trifft nun auch Pro Velo. Wie der Berner Lokalverband mitteilt, kann die geplante Frühlingsvelobörse am 14. März nicht stattfinden. Beim Verband bedauert man die Absage. «Durch den Ausfall müssen sich die durchschnittlich 2500 Besucherinnen leider noch etwas länger gedulden. Die nächsten Velobörsen finden am 16. Mai in Münsingen und am 27. Juni in Bern statt», sagt Geschäftsleiter Dominik Guggisberg.

In Zürich kann im Gegensatz zu Bern die erste Velobörse der Saison wie geplant am 14. März stattfinden. Der Grund dafür liegt laut Res Marti, Präsident von Pro Velo Zürich, in der Tatsache, dass die Börse unter freiem Himmel auf dem Helvetiaplatz durchgeführt wird.

Update: 04.03.2020

Foto: ZVG

 

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