Vanmoof erhält viel Geld von Investoren

Die Velomarke Vanmoof fällt auf. Ihre markanten Bikes finden vor allem bei einem urbanen Publikum viel Beachtung. Nun haben Investoren ein Auge auf die Firma geworfen und Vanmoof mit USD 128 Millionen ausgestattet.

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Laurens van Rooijen, Fabian Baumann
News, 08.09.2021

Velos und E-Bikes sind derzeit begehrt. Das freut die Fahrradindustrie – und zieht neue Investoren an. Das jüngste Beispiel zeigt, dass sich Finanzakteure viel von einem Engagement bei Veloherstellern versprechen. So erhielt Van Moof unlängst eine massive Geldspritze.

Hillhouse-Investment, eine in Asien ansässigen Private-Equity-Firma, investierte 128 Millionen US-Dollar in den niederländischen E-Bike-Hersteller.

Laut verschiedener Medienberichte will Van Moof die Mittel nutzen, um Produktionskapazitäten zu erhöhen, die Entwicklung neuer Technologien fortzusetzen, die Fahrradspezifikationen und die Zuverlässigkeit zu verbessern um Barrieren zum Radfahren abzubauen.

Die neue Finanzierungsrunde sei ein Vertrauensbeweis für Van Moof und die Mission der Niederländer, die branchenweit erste, vertikal integrierte Lieferkette und fortschrittliche Technologie zur Reife zu bringen, heisst es in einer Unternehmensmitteilung. Das längerfristige Ziel ist, qualitativ hochwertige E-Bikes noch erschwinglicher und leichter verfügbar zu machen.

 «Van Moofs Ansatz zu innovativer, verbraucherorientierter Technologie und Produktion ist einzigartig. Wir sind begeistert von dem Potenzial der E-Bikes. Wir glauben daran, dass diese Kombination Millionen von Menschen auf der ganzen Welt dazu bewegen kann, aktive Fortbewegung in ihren Arbeitsalltag zu integrieren und einen gesunden Lebensstil zu pflegen. Darum haben wir uns verpflichtet, einen Beitrag zu leisten, um Klimalösungen voranzutreiben», erklärt dazu Haoyu Shen, Partner bei Hillhouse Investment.

Vor rund einem Jahr hatte Van Moof in einer Series-B-Finanzierungsrunde bereits USD 40 Millionen an Inverstorengeldern erhalten.

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