Die UCI-Weltmeisterschaften auf der Strasse hätten dieses Jahr vom 20. bis zum 27. September in der Region Aigle-Martigny stattfinden sollen. Der anspruchsvolle Rundkurs für die Rennen mit Massenstart versprach ebenso spektakuläre wie selektive Rennen.
Aber schon vergangene Woche meldeten sich die Organisatoren mit einer Medienmitteilung – und liessen wissen, dass eine Durchführung der Titelkämpfe unter den gegebenen Einschränkungen für Grossveranstaltungen wegen der Covid-19-Pandemie für sie keinen Sinn mache. Dieser Wink mit dem Zaunpfahl sollte die Landesregierung dazu bringen, Beschränkungen vor den Titelkämpfen zurück zu fahren.
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Mit den Strassen-Weltmeisterschaften in Aigle-Martigny fordert die Covid-19-Pandemie ein weiteres Opfer im Radsport-Kalender.
Am 12. August hat der Bundesrat an einer Pressekonferenz verkündet, dass die Beschränkung auf 1000 Personen bei Grossanlässen erst auf den Oktober hin aufgehoben werden wird – rund zehn Tage zu spät für die geplanten Titelkämpfe im Unterwallis.
Die auch während der geplanten Titelkämpfe noch geltende Limite von 1000 Personen und die Quarantänepflicht für Einreisende aus inzwischen 45 Staaten verunmöglichen in den Augen der Veranstalter den Grossanlass, an dem insgesamt 1200 Radsportler aus 90 Ländern hätten Teil nehmen sollen, und insgesamt elf Regenbogentrikots wären zu vergeben gewesen.
Foto: ZVG, Bearbeitung Velojournal







