Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
03.02.2023
Mit einer Petition fordert Pro Velo beider Basel eine sichere Veloroute auf dem Luzernerring in Basel-Stadt. Die Strecke stelle für Radfahrende eine grosse Gefahr dar und müsse dringend saniert werden.
Fabian Baumann,
Redaktor
(fabian.baumann@velojournal.ch)
News,
03.02.2023
Hier reduzieren sich die Spuren, der LKW wird auf die rechte Spuren wechseln, für Personen auf dem Velo wird es sehr eng. (Foto: Pro Velo beider Basel)
Am 2. Februar hat Pro Velo beider Basel die Petition «für eine sichere Veloroute auf dem Luzernerring» lanciert.
«Wir wollen erreichen, dass die Sicherheit von Velofahrenden höher gewichtet wird als die Vermeidung von eventuellen temporären Auto-Rückstaus», sagt Pro-Velo-beider-Basel-Geschäftsleiter Roland Chrétien.
Verlangt würden durchgehende Velomassnahmen und die Fahrstreifenreduktion bei einer Kreuzung, sodass der rechte Fahrstreifen exklusiv den Velos, dem Bus und den Rechtsabbiegern zur Verfügung stehe.
Auf der besagten Strecke verlaufe eine offizielle Veloroute der Stadt Basel, kritisiert Pro Velo. Damit stelle die Route für Personen auf dem Velo eine «tödliche Gefahr» dar, auf die man schon seit Jahren hinweise.
Im April 2021 ereignete sich gar ein tragischer Unfall. Ein Lastwagenlenker erfasste auf der Höhe der Burgfelderstrasse eine Velofahrerin und verletzte sie tödlich.
«Die Velofahrerin war auf einer offiziellen Veloroute unterwegs», weiss Chrétien. «Am Unfallort fehlt ein Velostreifen genau dort, wo zwei Autospuren auf eine Spur reduziert werden.»
Das Video von Pro Velo beider Basel zeigt, wie eng es auf der Veloroute wird.
Weil auch zwei Jahre nach dem tödlichen Unfall noch keine Verbesserung der Gefahrenstelle in Sicht sei und die Stadt zögert, die Strecke zu sanieren, hat Pro Velo nun eine Petition lanciert.
Ein von der Verwaltung in Auftrag gegebenes Gutachten belege, dass die Umwandlung einer Autospur in eine gemischte Velo- und Busspur die sicherste Lösung sei, wobei es während gewisser Stunden einen Rückstau für den Autoverkehr geben könne, heisst es bei der Velolobby.
Die Petition kann online unterzeichnet werden. Pro Velo plant, die Unterschriften am 13. April 2023, genau zwei Jahre nach dem Todesfall, dem Grossen Rat und dem Regierungsrat zu übergeben.

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