Streit um Bellerivestrasse geht weiter

Die Kantonspolizei Zürich hat im Mai ihre Zustimmung für einen geplanten Verkehrsversuch an der Bellerivestrasse verweigert. Die Stadt Zürich wehrt sich nun dagegen mit einem Rekurs.

Julie Nielsen, Redaktorin (julie.nielsen@velojournal.ch)
News, 30.06.2023

Die Bellerivestrasse entlang des Zürcher Seebeckens muss saniert werden. In diesem Zusammenhang plante die Stadt Zürich einen Verkehrsversuch von Mitte August 2023 bis Ende April 2024. Damit wollte die Stadt  nachweisen, dass mit weniger Fahrspuren die gleiche Verkehrsmenge abgewickelt werden kann. Die Erkenntnisse hätten in die zukünftige Neuaufteilung der Strasse, die unter anderem eine Velospur beinhaltet, einfliessen sollen.
Ende Mai hat der Kanton das Vorhaben aber unterbunden, indem er seine Zustimmung verweigerte. Die Stadt akzeptiert diesen Entscheid nicht und hat deshalb bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich Rekurs eingereicht

Frust bei der Stadt

Die Stadt Zürich zeigt sich in einer Medienmitteilung frustriert und schreibt: «Die heute bestehenden vier Spuren sind nach der Sanierung nicht mehr möglich, da sie nach heutiger Norm zu schmal sind.»

Auch wurde laut Stadt immer offen und transparent über die Versuchsanlage kommuniziert. Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart hatte auch versprochen, den Versuch abzubrechen, wollte es entgegen den Erwartungen der Stadt zu gravierenden Verkehrsproblemen kommen.

Mehr über den«Konflikt Bellerivestrasse» zwischen Stadt und Kanton gibt es hier zum Nachlesen.

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