So radelt die Schweiz (auf Strava)

In der Schweiz werden durch Velopendler 1.260 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart – weltweit sind es sogar ganze 127 Millionen Kilogramm CO2. Zu diesem Schluss kommt das Netzwerk Strava nach Auswertung von Daten des vergangenen Jahres.

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Julie Nielsen
09.01.2020

Die Sportapp Strava erlaubt jedes Jahr einen Einblick in eine der grössten digitalen Athleten-Communitys. Für das Jahr 2019 analysierte das kalifornische Unternehmen die Trainings- und Pendelaktivitäten der Mitglieder.

Dabei zeigt sich, dass generell weniger Frauen mit dem Velo zur Arbeit fahren als Männer. Dies gilt allerdings nicht für die Schweiz. Der App-Anbieter hat berechnet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass Velofahrer das Velo auch zum Pendeln benutzen, bei beiden Geschlechtern bei 26.2 % liegt. Die Schweiz liegt damit knapp unter dem globalen Durchschnitt von 22.9 % Frauen bzw. 24.5 % Männern, die sich für den Weg zur Arbeit in den Sattel schwingen. Durch die Berufspendler werden 1260 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart.

Die mittlere Distanz für den Arbeitsweg auf dem Velo liegt bei den Schweizer Strava-Mitgliedern bei 10,7 Kilometer. Damit fahren die Schweizerinnen und Schweizer ein gutes Stück weiter als im weltweiten Durchschnitt. Dieser liegt bei leidglich 8,3 Kilometer Arbeitsweg.

Auch sonst scheint die Schweiz ein velobegeistertes Volk zu sein. Insgesamt wurde eine Strecke von 96,6 Millionen Kilometern über die App registriert. Die durchschnittliche Velofahrt der Schweizer beläuft sich dabei auf eine Distanz von 28,4 km und dauert gut 84 Minuten. Weltweit beträgt die durchschnittliche Velofahrt 26,1 km und 78 Minuten.

Grafik: Strava; Bearbeitung: Velojournal

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