Shimano Pro «Vibe»-Vorbauten nicht mehr verwenden

Shimano ruft bestimmte Produktionsstaffeln von Pro «Vibe»-Aluvorbauten zurück. Weil sich im Bereich der Klemmung des Gabelschafts Risse bilden können, besteht Unfallgefahr.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
Rückruf, 06.04.2023

Bei Velokomponenten ist Shimano der klare Marktleader. Zugleich bietet der japanische Hersteller unter dem Markennamen Pro ein breites Sortiment an Teilen und Zubehör an.

Nun ist an Alu-Vorbauten der Modellreihe «Vibe» ein Problem aufgetaucht. Im Bereich der Klemmung des Gabelschafts kann es in Folge von Korrosion zur Bildung von Rissen kommen.

Wenn dieses Problem nicht rechtzeitig erkannt wird, droht ein Bruch dieses sicherheitsrelevanten Bauteils.

Pro «Vibe» Vorbau: Akute Sturzgefahr

Sollte ein Vorbau im Bereich der Klemmung des Gabelschafts brechen, ist der Verlust der Kontrolle über das Velo und damit ein Sturz kaum noch zu vermeiden.

Weil verschiedene Meldungen zu diesem Problem eingegangen waren, hat sich Shimano nun zu einem Rückruf von Vorbauten der oben erwähnten Baureihe entschieden, die seit Mai 2020 verkauft wurden. Diese sind aufgrund verschiedener Markierungen eindeutig identifizierbar.

Austausch über den Fachhandel

Die «Vibe»-Modellreihe als solche ist einfach am markanten, in die Klemmplatte eingearbeiteten Buchstaben V und den gegen Fahrtrichtung zeigenden Schrauben der Lenkerklemmung erkennbar.

Shimano bietet für betroffene «Vibe»-Vorbauten je nach Verfügbarkeit einen gleichwertigen Ersatz oder die Rückerstattung des Kaufpreises an und wickelt den Rückruf ausschliesslich über autorisierte Fachhändler ab.

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