Seit die ersten Europameisterschaften der Zweiradberufe im Jahr 2009 organisiert wurden, hat sich die Anzahl der teilnehmenden Länder Schritt für Schritt erhöht. Das entspricht den Zielen der Initiative Bike Experts Europe, die die Qualität der Ausbildung in den Zweiradberufen generell anheben und zwischen den verschiedenen Ländern Europas ein Stück weit harmonisieren will.
Bei der 12. Austragung, die im Rahmen der «Motosalon»-Messe im tschechischen Brünn über die Bühne ging und von der örtlichen Berufsschule organisiert wurde, traten insgesamt 21 Kandidaten und eine Kandidatin an. Diese vertraten die folgenden sechs Länder: Deutschland, Österreich, Niederlande, Polen, Tschechien und die Schweiz.
Ob beim Laufradbau oder beim Federgabel-Service: Sandra Schmied arbeitete hoch konzentriert, leistete sich kaum Fehler und sicherte sich so den Europameistertitel.
Die beste Velomechanikerin kommt aus der Schweiz
Wie in den Jahren zuvor waren im Rahmen des Europacups sechs Aufgaben, die auch im Werktstatt-Alltag häufig auftreten, in einer vorgegebenen Zeit und unter Aufsicht von Experten zu erledigen. Wie schon bei den Swiss Skills 2018 zeigte Sandra Schmied (Lehrbetrieb Thömus AG, Niederscherli) eine starke Leistung: Sie leistete sich keine gravierenden Fehler und sicherte sich so den Europacup-Sieg.
Dahinter folgten auf Rang Zwei der Deutsche Stefan Lange und auf Rang 3 der Tscheche Jakub Dvoracek. Dagegen unterlief Loris Wigger (Lehrbetrieb welcome cycles, Zug) schon am ersten Posten ein Fehler. Den so eingehandelten Rückstand konnte Wigger nicht mehr Wett machen, so dass für ihn am Ende Rang 7 herausschaute.
Fotos: Stefan Maderner, bikeundbusiness.de







