Rückruf bei Specialized

Wegen Problemen mit den Kurbeln hat Specialized Ende Juni den Verkauf der Modelle «Sirrus» und «Sirrus X» gestoppt. Nun hat der Hersteller einen Rückruf für Velos der Jahrgänge 2019 und 2020 gestartet.

Fabian Baumann, Redaktor (fabian.baumann@velojournal.ch)
Rückruf, 29.09.2020

Ende Juni stoppte der US-Velohersteller Specialized den Verkauf der Modelle «Sirrus» und «Sirrus X». Nun hat die Marke eine Rückrufaktion für in den Jahren 2019 und 2020 verkaufte Fahrräder gestartet.
Laut Specialized kann es zu Problemen an den zweiteiligen Kurbeln einiger Velos kommen.

Der Hersteller teilt auf seiner Webseite mit, dass die Kurbeln in einigen Fällen nicht gemäss den Werkspezifikationen verbaut wurden. Der Kurbelarm auf der Seite der Kettenblätter könne sich schlimmstenfalls während der Fahrt lösen.

Kurbeln Der Rückruf gilt nur für «Sirrus»-Modelle aus den Jahrgängen 2019 und 2020. Bei den betroffenen Velos wurde eine zweiteilige Kurbelgarnitur mit externen Lagerschalen verbaut.

Wer ein «Sirrus»-Modell aus den betroffenen Jahrgängen hat, kann selbst prüfen, ob das Velo vom Rückruf betroffen ist. Die Fahrräder sollen nicht mehr gefahren und zu einem Specialized-Händler gebracht werden. Dieser montiert die Kurbeln ordnungsgemäss.

Betroffene Modelle

2019: «Sirrus Sport» (inklusive EQ- und Step-Through-Versionen) und «Sirrus X Comp Carbon»

2020: «Sirrus 3.0», «Sirrus 4.0», «Sirrus X 3.0», «Sirrus X 4.0» und «Sirrus X 5.0»

Alle betroffenen Velos wurden mit einer zweiteiligen Kurbelgarnitur mit aussenliegenden Lagerschalen verkauft.

 

Fotos: ZVG

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