Nach dem Ende des Stöckli-Rennteams wechselte Jolanda Neff in die Dienste des polnischen Herstellers Kross – und wurde auf dessen Bikes nicht nur Welt- und Europameisterin in der olympischen Disziplin Crosscountry, sondern sicherte sich auch den Gesamtworldcup 2018 und diverse Laufsiege in dieser Rennserie. Nur die Krönung der Saison bei den Heimweltmeisterschaften in der Lenzerheide blieb Neff verwehrt: Zu ihrer eigenen Enttäuschung musste sich die St. Gallerin vor zahlreich erschienenem Publikum mit Rang Vier begnügen.
Neff fährt neu für Trek
Auf die kommende Saison und vor allem auf die Olympischen Spiele von Tokyo 2020 hin stellt Neff nun die sportlichen Weichen neu: Sie wechselt zu Trek Factory Racing. Dort wird die 25-jährige ab der kommenden Saison zusammen mit der Kanadierin Emily Batty ein starkes Duo bilden.
Der Wechsel zu Trek macht umso mehr Sinn, als Jolanda Neff ihr Mountainbike-Rennprogramm gerne um Einsätze auf der Strasse sowie im Cyclocross ergänzt. Auch dafür hat Trek Fahrräder am Start.
«Ich bin extrem gespannt, Teil der Trek-Familie zu sein. Ich liebe Trek als Marke und bin begeistert von deren Philosophie, starke Frauenprojekte parallel zu den Herren-Teams anzuschieben. Ich geniesse es zudem, dass ich im Moutainbike, Cyclocross und auf der Strasse antreten kann, jeweils in derselben Team-Familie. Es war immer ein Lebenstraum von mir, auf dem höchsten Level mit den schnellsten Bikes in verschiedenen Disziplinen Rennen zu fahren. Dafür habe ich nun einen perfekten Partner gefunden», sagt Neff zu ihrem Teamwechsel.
Foto: ZVG







