Naloo warnt vor Lieferverzögerungen

Das Coronavirus bringt die Wirtschaft ins Wanken und sorgt für Verzögerungen und Unterbüche bei Produktionsketten. Betroffen ist auch der Schweizer Kindervelohersteller Naloo Bikes.

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Laurens van Rooijen
10.03.2020

In Zeitungen und  Nachrichtenportalen führt aktuell kein Weg am Coronavirus vorbei: Während China inzwischen abnehmende Zahlen bei den Neuansteckungen meldet, stehen in Norditalien seit diesem Wochenende 14 Millionen Menschen unter Quarantäne. Die gleichen, harten Massnahmen gegen eine Ausbreitung des Virus hatten im Februar zur unfreiwilligen Verlängerung der Neujahrsferien in China geführt. Die resultierenden Produktionsausfälle dürften die Branche noch einige Monate beschäftigen.

Das leichte Naloo «Chameleon 26» kommt mit circa 6 Wochen Verspätung.

Der Velofachhandel bekommt die vom Krankheitsausbruch verursachten Probleme in Form von Lieferverzögerungen zu spüren. Der Schweizer Kindervelospezialist Naloo Bikes hat darum eine Infomail an seine Händler geschickt. In diesem wird auf zu erwartende Verzögerungen hingewiesen. Diese betreffen besonders die neuen Modelle «Chameleon 26» und die neue Ausführung vom «Hill Bill» in allen drei Varianten. Ursprünglich hätten diese Velos Mitte bis Ende Mai eintreffen sollen. Dieser Termin verschiebt sich nun auf Ende Juni bis Anfang Juli.

Die neuen Varianten des Mountainbikes «Hill Bill» lassen etwas länger auf sich warten.

Auch bei in die Saison 2020 weiterlaufenden Modellen wie den «Chameleon»-Varianten mit Laufrädern der Dimension 16, 20 und 24 Zoll sowie beim «Hill Bill 24» ist laut dem Schreiben von Naloo Bikes mit Verzögerungen oder mit einer reduzierten Farbauswahl zu rechnen. Um Enttäuschungen seitens der Kundschaft zu vermeiden, ist daher in Sachen Lieferfristen Vorsicht geboten: Einmal mehr beim Lieferanten nachfragen kann nicht schaden.

 

 

Bilder: ZVG

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