Der Gravelbike-Trend hat dem Rennvelosegment neues Leben eingehaucht. Diese robusten, dennoch leichten und leichtgängigen Velos mit Rennvelo-Lenker, Scheibenbremsen und breiteren Reifen sind auf der Strasse wie im gemässigten Gelände zuhause.
Damit lassen sich Trainings auch fernab vom stressigen Strassenverkehr abspulen – oder mit leichtem Gepäck mehrtägige Bikepacking-Abenteuer unternehmen. Verschiedene Velohersteller melden hohe Abverkäufe in diesem Segment, das sich vor allem durch eine grosse Bandbreite an Konzepten auszeichnet und so auch Menschen aufs Rennrad bringt, die damit bisher nur wenig anfangen konnten.
Die im vergangenen Herbst formierte Cycling Unlimited AG, hinter der unter anderem die Organisatoren der Tortour stehen, lud im Vorfeld der Cyclocross-Weltmeisterschaften vom 1 und 2 Februar zusammen mit dem Hilfswerk Summits 4 Hope zum «Gravel Charity Ride». Zwischen Dübendorf, Fehraltorf und Illnau war dazu eine 30-Kilometer-Runde ausgeflaggt worden, die grösstenteils über unbefestigte Wege führte. Die Kantonspolizei sicherte dabei die wenigen Kreuzungen ab. Startnummern gab es nicht, dafür kam ein Teil des Startgelds dem «H2O for all»-Projekt von Summits 4 Hope zugute. Nachdem Voranmeldungen zunächst nur spärlich eingetrudelt waren, zog das Interesse in den Wochen vor den Weltmeisterschaften an. So nahmen am letzten Januartag erstaunliche 170 Velobegeisterte bei Sonne und deutlich über 10 Grad am «Gravel Charity Ride» Teil, darunter aktuelle wie ehemalige Sportasse wie Sven Nys, Martin Elmiger, Emma Pooley, Nathalie Schneitter oder Sven Riederer. Somit konnten die Tortour-Organisatoren zu ihrem ersten Breitensport-Anlass ein ebenso positives Fazit ziehen wie das Hilfswerk Summits 4 Hope, das sich dank der vielen Teilnehmenden auf eine Spende von mehr als 3000 Franken freuen darf. Fotos: Laurens van Rooijen
Konnten sich über viele Teilnehmende und eine grosszügig ausfallende Spende freuen (von links:) Mario Klaus von Cycling Unlimited und Summits 4 Hope-Gründer Gilbert Fisch.
Grosse Teile der Strecke des «Gravel Charity Ride» führten über Feld- und Forstwege und die Aussicht auf die Alpen war absolut sehenswert.







