FSA ruft «Gossamer Pro AGX+» Kurbeln zurück

FSA ruft modulare Fahrradkurbeln des Typs «Gossamer Pro AGX+» zurück. Weil sich die Kurbelarme im Fahrbetrieb von der Tretlagerachse lösen können, besteht Unfallgefahr.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
Rückruf, News, 03.05.2024

Ob Einfach-Konfiguration oder zwei Kettenblätter mit einem Umwerfer, ob Mountainbike, Gravelbike oder Rennvelo: Die modularen «Gossamer Pro AGX+»-Kurbeln von FSA zeichnen sich durch ihre Vielseitigkeit aus.

Nachdem dem Hersteller Meldungen über Kurbelarme zugetragen wurden, die sich im Fahrbetrieb gelockert und von der Tretlagerachse gelöst hatten, entschied sich FSA zu einem freiwilligen Rückruf von «Gossamer Pro AGX+»-Kurbeln, die zwischen Januar und Dezember 2022 ausgeliefert wurden. Kurbelgarnituren, die sich bei der Inspektion in der Werkstatt als vom Problem potentiell betroffen zeigen, werden vom Hersteller ausgetauscht.

Welche FSA-Kurbeln sind vom Rückruf betroffen?

Nach Rücksprache mit Belimport als dem Schweizer Vertriebs- und Servicepartner von FSA ist klar, dass die «Gossamer Pro AGX+»-Kurbelgarnituren hierzulande nicht einzeln in den Verkauf gelangten, sondern nur als Originalausstattung ausgewählter Modelle, vor allem von Cannondale.

Ob eine Kurbelgarnitur ausgetauscht werden muss, verrät ein Blick auf die per Laser an der Innenseite beim Pedalgewinde aufgebrachte Seriennummer: Beginnt diese mit «B1», «B2» oder «B3», ist ein Austausch angezeigt. Die Inspektion sowie der Austausch erfolgen in Kooperation mit Vertriebspartnern und ausschliesslich über autorisierte Fachhändler.

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