Frankreichs Streiks fördern das Velofahren

Seit Wochen wird in Frankreich gestreikt. Deswegen setzen in Paris immer mehr Anwohner aufs Velo, um von A nach B zu kommen.

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Julie Nielsen
21.01.2020

Anfang Dezember traten Frankreichs Gewerkschaften in den Streik, um gegen die Rentenreform zu protestieren. Seit Wochen steht die Metro der französischen Hauptstadt still und die Autos im Stau.

Um schneller oder überhaupt anzukommen, setzen viele Pariserinnen auf das Velo als Verkehrsmittel. Deshalb sind trotz des nasskalten Wetters 40 Prozent mehr Velofahrende unterwegs als sonst, wie der Fernsehsender ZDF berichtete.

Die Bürgermeisterin der Metropole, Anne Hidalgo, hat sich vorgenommen, Paris zur Velohauptstadt von Frankreich zu machen. Entsprechend kommt ihr der Streik zu gute, da viele Bürgerinnen die neuen Velowege nun ausprobieren.

Doch es zeigt sich auch, dass noch einiges zu tun ist, um die Sicherheit von Velofahrern zu erhöhen,und damit sie auch nach dem Streik weiterhin das Fahrrad nutzen.

Die steigende Anzahl Velofahrer hat nämlich auch ihre Schattenseite. Mit der zunehmenden Zahl der Velopendler steigen auch die Unfallzahlen. Denn wie in vielen Grossstädten kämpfen auch in Paris Fussgänger, Auto- und Velofahrende um den knapp bemessenen Platz auf den Strassen.

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Foto: Matt Seymour, unsplash.com

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