Es ist nicht das Auto, nicht der Zug und auch nicht ein Marathonläufer. Wenn es um die Effizienz geht – also wie viel Energie benötigt wird, um eine bestimmte Masse über eine Distanz zu bewegen – gibt es einen klaren Sieger: den Menschen auf dem Velo. Diese Erkenntnis ist nicht neu. In einem aktuellen Beitrag hat das Wissenschaftsmagazin Scientific American sie jüngst aber wieder bestätigt.
Warum das Velo unschlagbar ist
Der Grund für die Effizienz des Velos liegt in seiner Mechanik. Im Gegensatz zum Gehen, bei dem der Mensch bei jedem Schritt Energie aufwenden muss, um sein eigenes Körpergewicht gegen die Schwerkraft zu heben, wird das Gewicht beim Velofahren vom Sattel und den Pedalen getragen.
Die Energie aus der Beinmuskulatur wird über Kette und Zahnräder fast verlustfrei in Vortrieb umgesetzt. Hinzu kommt der geringe Rollwiderstand der Räder, der es dem Velo erlaubt, lange Strecken zu bewältigen, ohne dass permanent pedaliert werden muss.
«Velos verwandeln Menschen in hocheffiziente Landbewegungsmittel, weil sie das Fortbewegen an Land ähnlich dem Schwimmen machen», zitiert Scientific American den Physiologen Tyson Hedrick von der Universität von North Carolina.
Radfahren übertrifft alles
Gemäss der Wissenschaftspublikation ist der Mensch auf dem Velo darum effizienter ist als jedes andere Tier und jede andere Maschine. Ein Lachs im Wasser oder eine Möve in der Luft mögen effizient erscheinen, doch sie werden vom Velo übertroffen.
Für Velofahrerinnen und Velofahrer ist dies eine weitere Bestätigung: Wer in die Pedale tritt, nutzt die cleverste Fortbewegungsart, die je erfunden wurde.







