E-Mountainbikes von Rotwild müssen zum Nachrüsten

Der Hersteller Rotwild ruft E-Mountainbikes der Typen «R.E375» und «R.X375» (Modelljahr 2021) in die Werkstatt zurück. Als Grund werden Probleme mit Kurbeln und Motorwelle genannt.

Laurens van Rooijen, Autor (lvr@cyclinfo.ch)
News, 12.12.2021

Bei den beiden Modellreihen «R.E375» und «R.X375» kombiniert Rotwild den «Steps EP8»-Mittelmotor von Shimano mit einem kleineren, im Unterrohr integrierten Akku mit einer Kapazität von 375 Wh. So lässt sich eine kraftvolle Unterstützung mit einem Bike-Gewicht von deutlich unter 20 kg kombinieren.

Nach einer Reihe von Kundenreklamationen wurde Rotwild auf ein Problem aufmerksam, das beim Modelljahr 2021 zwischen den ab Werk verbauten «e*spec EP800»-Kurbeln von e*Thirteen und der Antriebswelle des «EP800»-Mittelmotors auftritt. Dabei traten die Probleme jeweils erst dann auf, wenn das E-Mountainbike im Winter Streusalz ausgesetzt war.

Eingehende Tests in einem unabhängigen Labor haben nun ergeben, dass die Kurbeln von e*Thirteen mit der Produktchargennummer V40 nicht perfekt zu «EP800»-Motorwellen der Produktchargen SK, SJ, SL und TA von Shimano passen.

Aus Sicherheitsbedenken hat sich Rotwild darum nun zu einem Rückruf zwecks Überprüfung der Antriebswellen und kostenfreiem Austausch der Kurbeln entschieden. Der Austausch wird über autorisierte Rotwild-Fachhändler abgewickelt.

Besitzerinnen und Besitzer eines betroffenen Bikes müssen aber noch etwas Geduld haben. Laut der Agentur Felix als Schweizer Vertriebs- und Servicepartner von Rotwild werden die für den Umbau benötigten Kurbeln nicht vor Mitte Januar eintreffen. 

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