Im vergangenen Jahr gab es erneut mehr E-Bike-Unfälle auf Schweizer Strassen. Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU wurden mehr als 300 E-Bike-Fahrende schwer verletzt und 12 Menschen verloren ihr Leben auf einem Elektrovelo.
Rund die Hälfte der Unfälle geht auf Kollisionen zurück. Durch vorausschauendes Fahren können E-Biker dazu beitragen, Kollisionen zu vermeiden. An den Bike Days in Solothurn kann eine sichere Fahrweise geübt werden. Die BfU und die Stadtpolizei Solothurn zeigen der Bevölkerung an einem gemeinsamen Stand das sichere E-Bike-Fahren mit Hilfe eines E-Bike-Simulators.
Wie das Verkehrshaus Luzern mit der aktuellen Ausstellung «Virtual-Reality-Velo» setzt auch der E-Bike-Simulator auf digitales Lernen, um das richtige Verhalten im Verkehr ohne Unfallgefahr zu erleben. Allerlei Hindernisse und Überraschungen warten auf der virtuellen Strasse am Bildschirm. Auf einem E-Bike sitzend, fahren die Besucherinnen virtuell durch Quartiere und städtische Gebiete. In verschiedenen Szenarien wird vor allem eines deutlich: Fährt man zu schnell, ist der Bremsweg zu lang und es «knallt». Am gleichen Stand können sich Besucher und Besucherinnen über Velohelme mit «Mips» informieren. Die Technologie aus Schweden vermindert die rotativen Belastungen, welche bei einem Sturz auf den Kopf und das Gehirn einwirken. Dies zeigen die Resultate eines von der BfU durchgeführten Tests. [[YoutubeVideo? &file=`0cOziGCvQtU`]] Fotos: ZVG
Mit dem E-Bike-Simulator werden gefährliche VErkehrssituationen erlebbar.Digital Verkehrssituationen erfahren
Für noch mehr Sicherheit
Neben der BfU gibt auch der Verkehrsclub der Schweiz VCS Tipps zum sicheren Fahren mit dem E-Bike.







