48 Millionen Franken fürs Velo

Der Zürcher Stadtrat plant, in den kommenden drei Jahren knapp 48 Millionen Franken in die Veloinfrastruktur zu investieren. Das Geld fliesst hauptsächlich in den Bau von Velostationen.

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12.06.2020

Im Juni 2015 haben sich die Stadtzürcherinnen und -zürcher deutlich für mehr Veloförderung ausgesprochen. Sie sagten sowohl zur «Veloinitiative» der jungen Grünen als auch zum städtischen Gegenvorschlag ja. In der Stichfrage überwog die Zustimmung für den Gegenvorschlag. Damit wurde die Stadt verpflichtet, bis zum Jahr 2035 zusätzliche 120 Millionen Franken in Veloinfrastruktur zu investieren.

Die Stadtregierung muss dem Gemeinderat jährlich Rechenschaft über die budgetierten Ausgaben ablegen. Am 10. Juni hat der Stadtrat die geplanten Investitionen der nächsten drei Jahre präsentiert. «Für die Jahre 2020 bis 2021 rechnet die Stadt Zürich mit steigenden Investitionen in die kommunale und überkommunale Veloinfrastruktur», teilte das Tiefbauamt mit.

Geplant seien für das laufende Jahr Ausgaben in Höhe von 8 Millionen Franken. Für 2021 plane die Stadt 15,6 Millionen Franken und für 2022 23,9 Millionen Franken in die Veloinfrastruktur zu investieren. Allerdings wird gemäss Stadt nur ein kleiner Teil der Mittel dazu verwendet, die Veloinfrastruktur auf der Strasse zu verbessern. Die grössten Ausgabeposten der nächsten Jahre betreffen die Velostationen Stadttunnel und Stadelhofen.

Foto: Steven Shaffer, Unsplash

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