Laurens van Rooijen,
Autor
(lvr@cyclinfo.ch)
News,
18.05.2026
Die neuen Quartalszahlen von Shimano und Fox Factory zeigen den Kampf der Veloindustrie mit Überlagern. Während das Velogeschäft schwächelt, halten Fischerei und Motorsport die Gesamtumsätze auf Kurs.
Laurens van Rooijen,
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(lvr@cyclinfo.ch)
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18.05.2026
Die Auswertung der Quartalszahlen von Shimano und Fox Factory zeigt, dass die internationale Velobranche die Krise des Geschäfts noch lange nicht überwunden hat. (Foto: zVg Shimano)
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Im Erstausrüstungs-Geschäft, also bei der Belieferung von Montagebetrieben mit Fahrradteilen und Velokomponenten, spielen Shimano und Fox Factory eine wichtige Rolle. Da diese beiden Unternehmen auch an der Börse kotiert sind, veröffentlichen sie alle drei Monate ihre Quartalszahlen. Ein Blick auf diese liefert Anhaltspunkte dafür, wie es global um die Veloindustrie bestellt ist.
Die chaotische, weltpolitische Lage verunsichert die Konsumentinnen und Konsumenten in Schlüsselmärkten wie Europa, Nordamerika und China drückt damit die Kauflaune. Das sind vor dem Hintergrund der nach wie vor abzubauenden Überlager keine erfreulichen Nachrichten.
Als führender Hersteller von Komponenten für Velos und E-Bikes sah Shimano den Umsatz der Velosparte im 1. Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,7 Prozent auf JPY 87,4 Milliarden (CHF 432,77 Millionen) sinken. Der Betriebsgewinn nahm dagegen um happige 46 Prozent auf JPY 7,8 Milliarden (CHF 38,62 Millionen) ab. Als Grund dafür gab Shimano schwankende Wechselkurse und steigende Verwaltungskosten an.
Dazu kam eine einmalige Anpassung des Werts lagernder Komponenten an. Dieser Abschreiber schlug mit JPY 2,5 Milliarden (CHF 12,38 Millionen) zu Buche. Weil sich das Sportfischerei-Geschäft weit günstiger entwickelte, stieg der Umsatz des Gesamtkonzerns um 3,6 Prozent auf JPY 117,6 Milliarden (CHF 582,31 Millionen) an.
Die Quartalszahlen von Fahrwerks-Spezialist Fox Factory sehen auf Anhieb ansprechend aus: Der Umsatz des Gesamtkonzerns stieg um 3,9 Prozent auf USD 368,7 Millionen (CHF 288,75 Millionen), während der Verlust mit USD 15 Millionen (CHF 11,75 Millionen) deutlich geringer ausfiel als noch vor einem Jahr.
Ein genauerer Blick zeigt aber, dass der Umsatz des Gesamtkonzerns nicht dank der Velosparte zugelegt hat. Denn während die Motorsport-Division um 17,4 Prozent wuchs und deren Nachrüstungsgeschäft um 2,6 Prozent zulegen konnte, musste die Specialty Sports Group (SSG) beim Umsatz einen Rückgang um 8,7 Prozent auf USD 110,5 Millionen (CHF 86,54 Millionen) hinnehmen.

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