Markus Stitz ist weit gereist. Zwischen 2014 und 2020 bestritt der in Schottland lebende Deutsche unzählige Bikepacking-Rennen – darunter so illustre Formate wie das «Silk Road Mountain Race» in Kirgistan oder das «Atlas Mountain Race» in Marokko. Danach verlegte er seinen Fokus stärker aufs Filmmachen, wobei das Velo stets sein treuer Begleiter blieb.
Mother North in Norwegen
Für sein neustes Filmprojekt hat sich Stitz nun wieder an ein Langdistanzrennen gewagt: das «Mother North» in Norwegen. Start und Ziel dieser epischen Tour liegen in Lillehammer. Dazwischen warten 1000 Kilometer durch die raue norwegische Landschaft auf die Teilnehmenden. Der Filmemacher absolvierte die anspruchsvolle Strecke in 5 Tagen, 5 Stunden und 55 Minuten und erreichte damit den 28. Platz im Gesamtklassement.
Inspiration für Bikepacking-Abenteuer
Doch das Ranking war für ihn zweitrangig. «Du fährst nur gegen dich selbst», betont der Abenteurer. Anstatt primär Bestzeiten zu jagen, möchte er andere Menschen motivieren, aufs Velo zu sitzen und einfach loszufahren. Aus diesem Grund hatte Stitz sein Kameraequipment während des gesamten Bikepacking-Rennens mit dabei.
«Du fährst nur gegen dich selbst.»
Markus Stitz
Mit seinen faszinierenden Aufnahmen der norwegischen Natur – geprägt von weiten Seen, wilden Flüssen und majestätischen Bergen – weckt er unweigerlich die Lust aufs Draussensein. Und es müssen ja nicht gleich 1000 Kilometer sein: Schon eine Wochenendausfahrt im Sattel bietet echtes Abenteuer-Potenzial. Worauf warten Sie also noch?