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Anfänge einer «Velorution» in Russland

In den russischen Städten sind Velofahrende absolute Exoten, die gefährlich leben. Seit einigen Jahren stossen die Anliegen der kleinen Velolobby jedoch vermehrt auf politische Resonanz. Positive Veränderungen brauchen allerdings Zeit. Ivo Mijnssen, Moskau/Tula
Der Verkehr in russischen Städten ist dicht. So dicht, dass er sich täglich über Duzende von Kilometern anstaut. Mit dem Velo ginge es schneller, es zu benutzen käme für viele Russen aber nahe an Selbstmord. Fussgänger und Fahrradfahrende leben gefährlich. Und doch formiert sich langsam aber sicher eine Velolobby. Diese braucht allerdings Geduld, denn der Schritt von der Planung zur Umsetzung ist in der russischen Bürokratie noch immer gross.
 
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