Neuheiten
Modulares von Micro
Nach der letztjährigen Scooter-Euphorie herrscht Katerstimmung. Micro, den prominentesten Mitinitiant der Scooter-Welle, kümmert das wenig. Er setzt auf Qualität und mittelfristig wieder auf einen wachsenden Markt.

Nachdem im Laufe des letzten Jahres praktisch jeder Schweizer Haushalt
mit mindestens einem dieser kleinen Flitzer (vgl. vj 4/2000)
ausgestattet wurde, herrschen in den Geschäften nun die totale Flaute
und Frust. «Es ist klar, dass ein derartiger Boom irgendwann
nachlässt», sagt Micro-Gründer Wim Ouboter. «Der Scooter hat sich in
kürzester Zeit zu einem Selbstläufer entwickelt. Jetzt beginnt sich die
Spreu vom Weizen zu trennen.» Seiner Meinung nach werden die
Billigprodukte vom Markt verschwinden. Doch jene Fachgeschäfte, die auf
Kontinuität und auf Qualität setzten, hätten gerade jetzt die besten
Chancen, sich ein langfristig orientiertes, starkes neues Standbein
aufzubauen. Micro bietet dazu ein Dienstleistungs- und Produktepaket
an, das den traditionellen Bikehändler zum Kompetenzzentrum für «micro
mobility» macht.
Scooter beim Velohändler
Für
die sich permanent weiterentwickelnde Produktepalette von Fahrrädern,
Scootern und Kickboards, Accessoires und Ersatzteilen braucht es
kompetente Beratung. Da sich die Bikes, Scooter und Kickboards mit
Komponenten immer mehr angleichen – etwa im Bereich der ABS- oder
Magura-Bremssysteme – ist das Bikefachgeschäft als Vertriebspartner
geradezu prädestiniert. Nicht zuletzt deshalb setzt Micro auf
Modularität. Es ermöglicht bei Scootern und Kickboards den Austausch
von «Rear-ends» (grosse/breite Räder, Carver-Achse, ABS-Bremssystem),
«Front-ends» (Scooter, Kickboard) und «Decks» (klein, mittel, gross,
Aluminium). Für die Kundschaft bedeutet dies Kosteneinsparungen, da
nicht das ganze Produkt neu gekauft werden muss. Und für den Fachhandel
zusätzliche Einnahmen durch den Verkauf und die Montage der einzelnen
Module.
Für jedes Bedürfnis
Die Neuheiten-Produktepalette an
Scootern, Kickboards, Modulen, Accessoires präsentieren sich wie folgt:
• Das Bobbi-Board ist ein Einsteiger-Kickboard für Kinder ab drei
Jahren. Es ist aus belastbarem Kunststoff gefertigt und in den
Regenbogenfarben erhältlich. • Der klassische Dreiräder fährt als
Speedster (1) oder Dragster mit Knaufsteuerung besonders leicht.
• Die Magura Alloy Flex (2) besteht aus Aluminium, 145-mm-PU-Rädern und
einer Magura-Scheibenbremse, welche am Vorderrad montiert ist und für
zusätzliche Sicherheit sorgt.
• Das ABS-Bremssystem gibts als spezielles Rear-end-Modul, welches an
jedes Flexdeck montiert werden kann. Die ABS-Hydrobremse, das 1.
ABS-Bremssystem für den Scooter basiert auf Flüssigkeitsreibung, schont
damit die Reifen und verhindert das Blockieren des Rades beim Bremsen.
• Im Sortiment führt Micro nun auch den e-power, einen
Elektro-Scooter, der nur 4 kg wiegt.
• Fans von K2-Kickboards dürfte zudem freuen, dass Micro den Vertrieb
wieder selber übernommen hat und diese sportliche Linie die
Produktepalette abrundet.
• Der tube racer sieht aus wie eine Mischung aus HPV-Gefährt und
Skateboard, was es auch ist. Auf dieses spezielle Modell werden wir in
einer der nächsten Nummern zurückkommen.
Speedster Fr. 440.–, Magura Fr. 800.–,
Bobbi Board Fr. 120.–
Ouboter Brothers Ltd. | Micro Mobility Systems
www.micro-mobility.com,
Tel. 01 910 11 22