Schwerpunkt

Dem Klima helfen - mit Füssen und Rädern

Wer auf Kurzstrecken das Auto stehen lässt, schützt das Klima und tut etwas für die eigene Gesundheit. Genau das will die deutsche Image- und Informationskampagne «Kopf an: Motor aus» erreichen. Ist eine ähnliche Kampagne in der Schweiz möglich? Bundesrat Moritz Leuenberger sagt im Interview, wie der Bund den Langsamverkehr in der Schweiz fördern will. Pete Mijnssen (Text), fairkehr/Marcus Gloger (Fotos)
Werbung für den klimaneutralen Verkehr: Mit Plakaten und umfassender Pressearbeit versuchen vier deutsche Städte, das Co2 auf Kurzstrecken zu minimieren. Autofahrende sollen zu Klimahelden werden. Seit einem Jahr läuft die zweijährige Kampagne «Kopf an: Motor aus». Und die Zwischenergebnisse einer Studie sind erfreulich. Über 50 Prozent der Befragten – vor allem Radfahrende - erinnern sich an die Botschaften. Allerdings fällt die Bilanz bei der Umsteige-Zielgruppe, den AutomobilistInnen, durchzogen aus. Bundesrat Leuenberger befürwortet zwar die deutsche Kampagne, in der Schweiz setzt der Bund aber nicht auf Kampagnen. Stattdessen treibt er den Bau von sicheren Fuss-, und Radwegen voran, um den Langsamverkehr zu fördern.
 
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