Sport

Im Kreuzfeuer von Begeisterung und Kritik

Zwischen Blechlawinen und Todesangst: Nach fast 500-tägiger Alleinreise zu Fuss und per Velo zum Südpol kehrte Evelyne Binsack im Januar in die Schweiz zurück. Ihr Ziel erreichte sie allerdings nur mit letzter Kraft. Pascal Meisser

Nach 484 Tagen und 27000 Kilometern auf dem Velo und zu Fuss erreichte die Walliser Sportlerin Evelyne Binsack ihr Ziel – den Südpol. Etwas abseits der Amundsen-Scott-Forschungsstation umfasste sie die stricknadelförmige Markierung des geografischen Südpols mit ihren Händen. Noch zehn Kilometer vor dem Ziel war sich die Schweizer Extremsportlerin nicht sicher gewesen, ob sie die letzten Strapazen noch durchstehen würde. In ihr Tagebuch schrieb sie: «Lieber beim Versuch, ein Ziel zu erreichen, sterben, als kurz vor dem Erreichen aufgeben.»

 
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15.05.2012:
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