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Der Tod der Glühbirne

Die Glühbirne ist tot, es lebe die helle und zuverlässige Leuchtdiode. Sie revolutioniert das Velolicht, denn die Beleuchtungen machen Quantensprünge punkto Helligkeit, Zuverlässigkeit und Kompaktheit. Das dunkle Kapitel Velolicht scheint zu Ende zu gehen. Marius Graber

 Seit vor ein paar Jahren die weiss leuch-tende LED (Leuchtdiode) erfunden wurde, erlebt die Velobeleuchtung eine kleine Revolution. Wird bei der Glühbirne noch der grösste Teil der Energie in Wärme umgewandelt, steht bei der Diodentechnik praktisch der ganze Strom für Licht zur Verfügung. Die Technik macht einfache Aufstecklichter möglich,  die als Positionslichter dienen und deren Batterien bei normalem Gebrauch über ein Jahr halten. Bei den früheren Halogenlampen mit ähnlicher Helligkeit waren die Batterien jeweils nach rund acht Stunden leer.
Auch die Dynamobeleuchtung macht mit der LED-Technik Sprünge: Fast im Jahresrhythmus erscheinen immer noch hellere Modelle. Die Hersteller liefern sich zurzeit ein eindrückliches Wettrennen um den hellsten Dynamoscheinwerfer. Dabei ist das Entwicklungspotenzial noch nicht ausgeschöpft.
Bei den hellsten Velolampen, den Akkulampen, die für nächtliche Trainingsfahrten mit Bike und Rennvelo konzipiert sind, schien bis anhin Halogen- oder Gasentladungstechnik das Beste, zumal hier der Energieverbrauch dank der neuen, kompakten und leichten Akkus kein grosses Problem mehr war. Doch dieses Jahr stellte der deutsche Marktführer Lupine bei seinem allerhellsten Modell auf die LED-Technik um. Mit sieben LEDs übertrifft das Topmodell die Helligkeit der bisherigen Gasent­ladungslampen. Sie geben länger Licht und sind besser regulierbar. Der Tod
des Glühbirnchens am Velo scheint besiegelt.
Wie hell die neusten Dynamoscheinwerfer im Vergleich sind, können Sie im folgenden PDF auf unseren Nachtaufnahmen sehen.

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Image 1| Sigma «Karma»
Dass mit LED nicht nur hellere und sparsamere Lichter möglich sind, sondern auch kleinere, zeigt die «Karma»-Akkuleuchte von Sigma. Der Scheinwerfer ist gerade noch so gross wie die früheren Filmdösli. Der müesliriegelgrosse Akku versorgt die Lampe bei mittlerer Helligkeitsstufe fünf Stunden mit Energie
Preis: Fr. 239.–
Infos: Fuchs Movesa, 056 464 46 46,
www.sigmasport.com
Image 2| BUMM «Lumotec IQ Fly»
Beim neuen «Lumotec IQ Fly» wird die Diode im Lampengehäuse versteckt und bringt das Licht indirekt über den Reflektor auf die Strasse. Dadurch ist eine noch bessere Ausleuchtung möglich. Die neueste LED-Generation ergibt ein nochmals helleres Licht als die Vorgängergeneration.
Preis: ab Fr. 89.–
Infos: Velok, 044 838 60 50, www.bumm.de
Image 3| Supernova «E3» 2008
Mit der neusten Generation des «E3» nimmt Supernova wieder den ersten Platz unter den hellsten Dynamoscheinwerfern ein. Der «E3» übertrifft den schon sehr kräftigen Vorgänger deutlich und leuchtet ein noch breiteres Feld aus. Im Praxistest hat beeindruckt, wie hell das Licht schon bei geringen Geschwindigkeiten ist. Zudem wurde in das schöne Modell nun auch eine Standlichtelektronik eingebaut.
Preis. Fr. 120.–
Infos: Supernova, 0049 761 585 390 87,
www.supernova-lights.com
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