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Gut gerüstet in den HerbstDer Sommer neigt sich seinem Ende zu, Herbst und Winter stehen vor der Tür. Mit einer guten Ausrüstung ist man auf Unwägbarkeiten von Wetter und Terrain gut vorbereitet. Für Outdoor-Fans hat velojournal deshalb einmal mehr eine N

Der Sommer neigt sich seinem Ende zu, Herbst und Winter stehen vor der Tür. Mit einer guten Ausrüstung ist man auf Unwägbarkeiten von Wetter und Terrain gut vorbereitet. Für Outdoor-Fans hat velojournal deshalb einmal mehr eine Neuheiten Übersicht zusammengestellt. Marius Graber, Pete Mijnssen, Pia Schüpbach
Image 1| Kultjacke
Die «Ultimate Hoody WS Jacket LI» von Mammut wird gerne als «die Mutter aller Softshell-Jacken» bezeichnet. Laut Hersteller geniesst die Jacke an bestimmten Kunstschulen bereits Kultstatus: Dies aufgrund ihres klassischen und schlichten Designs und ihrer Funktionalität. Die Jacke verfügt über einen eingebauten Gore-Tex-Windstopper sowie einen gefütterten Kragen. Das Wintermodell kommt in Tomatenrot mit Kapuze und seitlicher Lüftung, welche von unten her komplett geöffnet werden kann. Daumenschlaufen verhindern das Hochrutschen der Ärmel. Das Damenmodell kostet Fr. 299.– und ist in den Grössen XS bis XL erhältlich.
Erhältlich bei Transa, Tel. 044 278 90 60,
www.transa.ch
Image 2| Universaljacke
Die «Snaz Jacket» des Herstellers Marmot ist vielfältig einsetzbar, sei es beim Freestylen auf dem Snowboard, auf Skiwandertouren, auf dem Velo oder als Stadtjacke. Um die schwarze Soft­shell-Jacke von anderen «coolen» schwarzen Jacken abzuheben, hat Marmot rote Reissverschlüsse angebracht. Die «Windbloc-Membranen» von Polartec sorgen dafür, dass der Windstopper dichthält. Die Velcro-Abschlüsse sind dank dem Stretchgewebe angenehm zu tragen. Die «Snaz Jacket» kostet Fr. 340.– und ist in den Herrengrössen XS bis XL erhältlich.
Erhältlich bei Transa, Tel. 044 278 90 60,
www.transa.ch
Image 3| Ein Sessel für die Wildnis
Für jene, die sich im Outback nicht in die Nesseln setzen wollen, hat Haglöfs einen Stuhl entwickelt, der selbst in einem proppenvollen Rucksack ein Plätzchen findet. Zusammengefaltet ist er etwa so gross wie eine Treibhausgurke und wiegt 285 Gramm. Trotz seiner kleinen Masse hält er Belastungen von bis zu 100 Kilo aus. Bei der Sitzprobe funktionierte der Hocker auch auf unebenem Untergrund noch gut.
Der «Outdoor Chair» gehört zu jenen Dingen, die man eigentlich nicht braucht, aber vielleicht gerade deshalb in der Wildnis besonders gerne aus dem Rucksack holt. Sein Preis beträgt Fr. 70.–.
ACE alpine & climbing equipment AG
Tel. 055 611 61 61,
www.haglofs.ch
Image 4| Schlaues Einpersonen-Hotel
Die Zürcher Firma Exped hat sich bei ihrem Einpersonenzelt auf das Wesentliche beschränkt. Das «Vela» wiegt 1,8 Kilo und bietet ordentlich Platz für eine Person – selbst mit viel Gepäck. Es benötigt für den Aufbau zwei Heringe und eine Stange. Der Reissverschluss im Aussenzelt wurde ganz weggelassen. Stattdessen wird dieses mit einer Raffschnur dem Stangebogen nach hochgezogen. Das ist gegenüber dem Reissverschluss nicht nur leichter und dichter, sondern auch einfacher zu bedienen. Zu den vielen weiteren Details gehören getrennt aufstellbare Innen- und Aussenzelte. Der Preis des «Vela» beträgt Fr. 399.–.
Exped AG, Tel. 044 497 10 10,
www.exped.ch
Image 5| Bodenständige Hightech-Flasche
So spacig wie die Thermoflasche «Nanogelite» aussieht, so abgehoben ist die Zusammensetzung des Materials Nanogel. Die Struktur mit Nanoporenmatrix stelle eine veritable Falle für Gasmoleküle dar und vermindere die Wärmeübertragung, sagen die Hersteller. Die Flasche sei leicht und elastisch, denn Nanogel bestehe zu 95 Prozent aus Luft. Wie auch immer: Bei heissem Wetter sollen die Getränke kühl bleiben und bei kaltem Wetter heiss. Ab Oktober gibt es die Thermoflasche «Nanogelite» für Fr. 33.90 im Velofachhandel. Ein Bidon fasst einen halben Liter.
Fuchs-Movesa AG, Tel. 056 464 46 46,
www.fuchs-movesa.ch
Image 6| Intelligente Wollsocken
Die Merinowolle des neuseeländischen Bergschafes sorgt für ein angenehmes Traggefühl und verhindert starke Geruchsbildung. Nach vier Tagen mit einer «Cycling Ultra»-Merinowolle- am einen und einer Nylon-Baumwollsocke am andern Fuss ist der Unterschied aus einiger Entfernung riechbar. So plädieren wir, nachdem die Trennung in Raucher und Nichtraucher in den SBB-Wagen ausgedient hat, für Merino- und Nylonsockenabteile. Die Aussicht, alsdann in reiner Luft zu sitzen, tröstet über den höheren Preis und Verschleiss von Merinowolle gegenüber herkömmlichen Qualitätssocken hinweg. Das Paar Socken kostet Fr. 27.–.
New Rock S.A., Tel. 091 940 19 88,
www.smartwool.com
Image 7| Alles im Griff
Der Sackmesser-Hersteller Wenger versucht, mit dem «EvoGrip S17» das klassische Schweizer Sackmesser noch zu verbessern. Das Design der neuen Griffschalen mag Geschmackssache sein. Gut in der Hand liegt das Messer jedenfalls.
Dosenöffner, Korkenzieher, Ahle, Nagelfeile, Säge und Schere wurden nicht verändert. Die grosse Klinge lässt sich neu blockieren. So kann sie, muss einmal gemurkst werden, nicht unerwartet zuklappen. Auch der Schraubenzieher wurde mit einem Feststellmechanismus ausgestattet, damit er während der Arbeit nicht plötzlich abknickt. Preis: Fr. 51.–.
Wenger SA, Tel. 032 421 39 00,
www.wenger-knife.ch
Image 8| Nahtlose Armskins
Armlinge und Beinlinge eignen sich gut für die Übergangszeit: Am Morgen, wenn es noch kalt ist, geben sie warm. Später können sie dann einfach heruntergerollt und ausgezogen werden. Auf Tagestouren dienen sie am Morgen und am Abend als Ergänzung zum Kurzarmtrikot, in der kalten Jahreszeit als zusätzliches Kleidungsstück.
Veloplus lässt seine Arm- und Beinlinge in den USA herstellen. Sie werden mit modernen Maschinen rundgestrickt und haben deshalb keine Nähte. Das Polyester/Lycra-Gemisch passt sich dem Arm an und hat keine Druckstellen; das Bündchen am Handgelenk wärmt zusätzlich. Maschinenwaschbar bei 40 °C. Das Paar kostet Fr. 37.–.
Veloplus, Tel. 0840 444 777,
www.veloplus.ch


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