Szene

Viel Komfort für wenig Geld

Die Schweizer Fahrradbranche schaut auf ein durchzogenes Jahr 2002 zurück. Im Gegensatz zu Deutschland, wo der Veloverkauf massiv einbrach, sind aber die Hersteller, Importeure und der Fachhandel in der Schweiz zumindest mit einem blauen Auge davongekommen.
Nicht wenige sprechen sogar von einem guten Abschluss und blicken zuversichtlich ins neue Jahr. Jedoch dürfte der vorweihnächtliche Paukenschlag, der Verkauf von Villiger an die amerikanische Gruppe Trek und die Produktions-Verlagerung ins Ausland, noch länger für Gesprächsstoff sorgen. Die grösseren Schweizer Hersteller sind nun an einer Hand abzuzählen: Aarios, BMC, Cresta und Tour de Suisse. Aber gerade im Fall Trek/Villiger verwischen sich die Grenzen: Mit der Auflösung und Verlagerung von Buttisholz nach Zürich wurden der Marketing- und der Engineering-Bereich aufgestockt, was den Standort Schweiz wieder aufwertet. Auch andere Importeure wie zum Beispiel Univega gehen mit ihrer «Swiss-Line» einen ähnlichen Weg. Der Schweizer Markt ist zwar klein, aber attraktiv und exklusiv.


Die jährliche 2-Rad-Ausstellung in Zürich als ausgesprochene Publikumsmesse gilt als guter Indikator für die Bedürfnisse und Vorlieben der Zweirad-Fans, wo die sich die Branche und das Publikum gleichermassen auf den Velofrühling einstimmen. Besucherinnen und Besucher werden auch dieses Jahr wieder voll auf ihre Rechnung kommen: Mit dem Trend «Back to the Roots», zurück zum praktischen, oft auch preiswerten Velo, wird so viel fürs Geld geboten wie noch nie. Aber auch viel Komfort versprechen die neuen Modelle im fast lückenlosen Neuheiten-Überblick an der Messe. Nicht zuletzt ist die 2-Rad ein Familienanlass: Dank dem Trend zum Vollsortiment findet sich vom Kindervelo übers Hightech-Mountainbike bis zu ausgeklügelten Accessoires für alle etwas.


Viel Spass wünscht
Ihr velojournal-Team


Weitere Informationen:
www.2-rad-zurich.ch


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