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Komfort-Schaltung im Trend

Mit DualDrive hat Sram eine Schaltung entwickelt, die sich in jeder Situation bedienen lässt und den Schaltbereich eines Mountainbikes aufweist. Ein Angriff auf Marktführer Shimano?
Sram setzt dabei auf eine gemischte Ketten-Nabenschaltung und führt die von Sachs begonnene Tradition von Orbit und 3x7 weiter. Die Kettenschaltung sorgt für die feinen Abstufungen, die Nabenschaltung für die grossen Schaltschritte. Dadurch benötigt das System vorne nur ein Kettenblatt (statt der bei Kettenschaltungen üblichen drei). Das sieht smarter aus, und ein Kettenschutz lässt sich einfacher montieren.
Mit Erfolg wurde die Getriebeschaltung weiterentwickelt, um ein Schalten auch unter Last zu ermöglichen: die Nabenschaltung reagiert in fast jeder Situation blitzschnell.
Auch die Bedienungselemente wurden überdacht: Waren bis anhin zum Schalten zwei Hände nötig, vereint Sram die beiden Schaltgriffe in einem: Mit dem Daumen wird die Nabenschaltung bedient, mit dem Drehgriff die Kettenschaltung: einfach, logisch und intuitiv. Für Linkshänder und Menschen mit sehr kleinen Händen lässt die Ergonomie noch zu wünschen übrig. Wer lieber weiterhin zweihändig schaltet, bekommt das DualDrive auch alternativ mit zwei Drehgriffschalthebeln.
Aufgrund des Mehrgewichtes (ca. 300 g schwerer als eine gleichwertige Kettenschaltung) und der geringen Getriebewiderstände ist mit der DualDrive kaum die Tour de France zu gewinnen. Aber dank problemloser Bedienbarkeit, dem Schalten im Stehen (z.B. vor einer Ampel), ist sie ideal für Schaltmuffel und alle, die das Leben auch etwas einfacher mögen.
Das DualDrive gibt es in einer 24- oder in der edleren 27-Gang-Ausführung, als Felgen- oder Scheibenbremsen-Ausführung. Der Schaltbereich beträgt 541 Prozent bei der 24-Gang- und 575 Prozent bei der 27-Gang-Ausführung (zum Vergleich: die Shimano Deore 27-Gang-Schaltung hat einen Schaltbereich von 581 Prozent). Mittlerweile haben die meisten Marken Velomodelle mit der DualDrive: Neben Stadt- und Tourenvelos gibts auch damit ausgerüstete MTBs (Focus), Velos im Kurier-Style (Wheeler) und Tandems (Tour de Suisse).
Im Durchschnitt kostet ein solches Velo um die 1500 Franken, die günstigsten Modelle sind bereits ab rund 1000 Franken zu haben.

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1| Dual Drive: Zwei Schaltgriffe in einem 2| Reduziert: Nur ein Kettenblatt statt drei
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15.05.2012:
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